Press – Deutch

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Paul Morocco & Olé nahmen den Mund ziemlich voll
Die Aula wurde zum Epizentrum eines Bebens

HÜCKELHOVEN. Keine Frage, sie nahmen den Mund reichlich voll. Doch übel nahm ihnen das fürwahr keiner – ganz im Gegenteil, da sie das Publikum in der Aula selbst daran teilhaben ließen: Zunächst stopften sich Paul Morocco & Olé jede Menge Tischtennisbälle in den Mund und parodierten mit aufgeblähten Backen das Macho-Grinsen des Spaniers, um anschließend die Bälle mit Urgewalt ins Publikum zu prusten.
Das nahm die Einladung zum Pingpong dankend auf und donnerte die Kügelchen zurück. Worauf das Trio diese mittels ihrer flugs zu Tischtennisschlägern umfunktionierten Gitarren wieder retonierten. Eine Szene, die bestens das völlig überdrehte zweistündige Geschehen auf der Bühne wiedergibt.

Denn Paul Morocco, in London lebender gebürtiger US-Amerikaner, und seine beiden spanischen Kumpels Guillermo de Endaya und Marcial Heredia fegten wie Derwische über die Bühne und verwandelten die Aula mit ihrer furiosen und absolut unvergleichlichen Mischung aus Comedy und Musik, Artistik und Tanz in das Epizentrum eines Bebens und lösten damit all das ein, was sie bei ihrem letzjährigen – ebenfalls fulminanten – Kurzauftritt beim Comedy-Festival an gleicher Stelle versprochen hatten.
Paul Morocco & Olé – ein wahres Naturereignis.
Basiswerkzeuge ihrer “FlamenCOmedy-Show” sind dabei ihre Gitarren, mit denen sie sich nach Art des Italo-Westerns regelrecht duellieren – da spuckt die Klampfe auch schon einmal echte Flammen. Musikalisch dreht das auch darin äußerst versierte Trio den Flamenco, den es ja so sehr liebt, durch den Wolf und verwurstet den Stil mit Elementen aus Rock und Hiphop zu einer Art Metal Flamenco – und hantiert dabei gleichzeitig nicht nur mit Tischtennisbällen, sondern auch noch mit Früchten, Eiern und sogar einer Kettensäge.
Perfekt aufeinander abgestimmt sind zudem die Charaktere: Heredia parodiert bis ins kleinste Detail den selbstverliebten Macho, Endaya gibt den zur¨ckhaltenden Gentleman und zwische diesen beiden Polen pendelt Morocco und hält das Ganze mit einer fast schon väterlich zu nennenden Art zusammen. Immer wieder fährt er sich maestrohaft durchs Haar und tätschelt seinen fülligen Bauch – Indizien einer ausgeprägten Selbstironie.

Morooco und seine Mitstreiter nehmen sich selbst nicht ernst, und so hat der “Chef” auch keinerlei Hemmungen als stattliche Carmen im Folklore-Kleid über die Bühne zu scharwenzeln.

Mario Emonds – Rheinische Post 3.12.2002

Pressezitate „Olé”

„The Good, the Bad and the Ugly aus dem Wilden Südwesten Europas.“
(Der Tagesspiegel)

„Wenn die drei Guitarreros zu ihren Instrumenten greifen, verwandeln sich diese in Pulverfässer, an denen schon die Zündschnur lodert. Paul Morocco jongliert auf der Bühne nicht nur mit der Gitarre, sondern auch mit Feuer, Pingpongbällen, Eiern, Zitrusfrüchten- und jeder Menge Mythen zwischen Leidenschaft und Machismo. Im Klamauk zeigt sich das Trio so virtuos wie in der Musik. Es reißt harte Saiten und skurrile Situationen an, zündet ein perkussives Feuerwerk auf Stimmbändern und Cajones und gibt sich zudem wilden Love- and Sex-Assoziationen hin. In diesem Stand-Up stecken viel Genialität und Genitalität, Brustbehaarung und zum Brüllen komischer Sprachwitz. „Feel the passion or just fake it“ – Paul Moroccos Statement zur zweifellos heißesten Show dieses Sommers.“
(Der Tagesspiegel)

„… zwei furiose Stunden…“
(Die Welt, Bundesausgabe)

„Durch und durch machistisch, ironisch und brüllend komisch“
(Zitty, Berlin)

„Ein Abend durchgedrehter Höhepunkte. Erotik, Gefühl und ungebändigte Leidenschaft, unerfüllte Passion und wilder Kampfgeist stecken in diesem rasanten Spektakel, einer Show getrieben von Tempo, Rhythmus und Intensität.“
(Berliner Zeitung)

„In voller Perfektion traktieren sie die Saiten, ersticken jeden Ansatz von Herzschmerz im Keim und geben der Leidenschaft die Sporen. Jenseits von Eleganz und Emotionalität drohen die Saiten zu zerspringen, stampfen Absätze im Takt und immer noch ist genügend Zeit, eine kleine Geschichte zu erzählen, Ping-Pong-Bälle ins Publikum zu spucken oder den Kollegen am Rock zu zupfen. Genüsslich werden Herzschmerz und Machismus der Flamenco-Tradition zur Farce – gleichzeitig erklingen die typischen Rhythmen in melodiöser Perfektion.“
(Berliner City Journal)

„Nichts scheint diesem Trio furioso heilig. Was immer sie auf die Schippe nehmen- sie tun es mit hohem handwerklichen Können und einer trotz eindrucksvoller Showkarriere noch immer unbändigen Lust. “
(Märkische Allgemeine)

„Drei Machos, ein Klischee. Und die Gitarren speien Feuer und Rauch. Andalusische Leidenschaft eben. Da kämpft wildes Flamenco-Gitarrenspiel gegen Schnulzen aus den Pop-Charts an, da wird mit Südfrüchten jongliert, und die Gitarre mutiert zum Tennisschläger. Die „Bar jeder Vernunft“ tobt angesichts des Slapsticks-Feuerwerks, das Paul Morocco, Guillermo de Endaya und Marcial Heredia mit ihren sechssaitigen Spielkameraden entfachen.“
(BZ, Berlin)

„Die heimlichen Sieger des Abends aber waren keine Wettbewerbsteilnehmer. Die Spanier Paul Morocco und Olé entflammten mit ihrem Heavy-Metal-Flamenco andalusisches Feuer, das umgehend mit machohafter Rock’n’Roll-Attitüde gelöscht wurde.“
(Berliner Morgenpost)

“Olé, das wohl witzigste und musikalischste Trio, das britisch-spanische Kulturkooperation hervorgebracht hat.”
(Nürnberger Nachrichten)

“Gäbe es bei La Piazza einen Publikums- und Kritikerpreis, Paul Morocco und sein Ensemble hätten ihn bekommen können, nein müssen. Ihre aberwitzige Show aus Gitarrenkonzert, Jonglage und clownesken Stand Ups war zum Brüllen komisch…
Das Publikum raste ob der brüllenden Komik und ob des rasanten Flamenco-Rhythmus.”
(Augsburger Allgemeine)

“Eine derart geballte Ladung Slapstick, Jonglage, Flamenco, Tai Chi-Pingpong und Chaos schlug schon lange nicht mehr ein – verglichen mit den drei schwarz gekleideten Gitarren-Italo-Western-Heroen ist ein andalusischer Blitz schlichtweg lahm.”
(Pforzheimer Zeitung)

“Feuerwerk aus spanischen Gitarrensounds, Flamenco-Rhythmen, mitreißenden Percussion-Einlagen und zahllosen Zitaten moderner Popmusik”
(Neuss-Grevenbroicher Zeitung)

“Rauch- und feuerspuckende Gitarren, mit denen auch noch jongliert wird, dazu Akrobatik, Rhythmus und Witz pur: Mit dieser Mischung riss das turbulente Trio “Paul Morocco und Olé” das Publikum in der Aula von den Stühlen und am Ende zu Beifallsstürmen hin…
Man kann sie nicht beschreiben, man muss sie gesehen haben. Wenn man denn so schnell hinsehen kann, wie in diesem Feuerwerk an Gags, Mimik, Gestik, Gesang, Akrobatik und musikalischer Virtuosität zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen…
Ein Comedy-Abend der Spitzenklasse.”
(Erkelenzer Nachrichten)

“Paul Morocco und seine Kumpels fegten wie Derwische über die Bühne und verwandelten die Aula mit ihrer furiosen und absolut unvergleichlichen Mischung aus Comedy und Musik, Artistik und Tanz in das Epizentrum eines Bebens.”
(Rheinische Post)

“Ein Abend, der sehr unterhaltsam und vergnüglich war.”
(Badische Zeitung)

“Irrwitzig das Programm aus Slapstick, Medley-Persiflagen, folkloristischem Augenzwinkern, unbändiger Spielfreude, Lust am Unsinn, der Begegnung mit dem Publikum. Beeindruckend das Können von Morocco, Heredia und de Endaya als Gitarristen, Percussionisten, als Jongleure und Entertainer. Bei dem ganzen Feuerwerk ihrer außergewöhnlichen Talente fehlen selbst die leisen Töne nicht, die natürlich sofort wieder konterkariert werden…
Eine herrlich unterhaltsame Lehrstunde darüber, was Comedy wirklich ist bzw. sein sollte.”
(Westfalenpost)

Glückliches England, das solche Komödianten wachsen läßt – geradewegs in den Himmel der reinen Entertainment-Seligkeit… Wenn es das noch gäbe: Diesen Gauklern gehören die Kutschpferde ausgespannt und der Weg mit Juwelen gepflastert.
AZ – München

Zum Brüllen komisch

Ob sie die besten waren? Gäbe es bei La Piazza einen Publikums- und Kritiker-preis, Paul Morocco und sein Ensemble hätten ihn bekommen können, nein müssen.
Ihre aberwitzige Show aus Gitarrenkonzert, Jonglage und clownesken Stand Ups war zum Brüllen komisch.

Drei Gitarren warten auf der Bühne auf ihre Spieler. Da kommen sie: ein Gitano, ein Macho und ein Caballero feinster Schule. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch keiner im Zelt, dass nun gleich physisches Musikkabarett von Weltklasse geboten werden soll. Die Gitarren sind im Anschlag, als wären sie Gewehre, und sie sollen an diesem Abend noch öfter als Waffen eingesetzt werden. “Spiel mir das Lied vom Tod” stimmen sie als erstes an zum Wettstreit, wer der beste Gitarrenspieler sei.
Der Bizarrste ist zweifelsfrei Paul Morocco. Seine 120 Kilo packt er mal in eine Stoffhose, mal in eine glänzende Rüstung eines Conquistadors und am abenteuerlichsten in ein viel zu enges Flamencokleid.
Zwar gibt er vor, den Unterschied zwische Flamingo und Flamenco nicht zu kennen, doch dass er ihn tanzen kann, dafür sorgt der starkbehaarte, barbrüstige Macho Marcial Heredia.
Seine Finger greifen, schlagen, zupfen die Saiten seiner Gitarre wie ferngesteuert. Das Publikum rast ob der brüllenden Komik Moroccos und ob des rasanten Flamenco Rhythmus. Die Zuschauer scharren und stampfen mit den Füßen, dass man einen Augenblick glaubt, das Zelt könnte zusammenstürzen. Der dritte im Bunde ist nicht minder komisch, nur präsentiert Guillermo de Endaya seinen Witz mit der Noblesse eines edlen Caballero und hat die besten Grimassen auf Lager.

Wenn Morocco zu jonglieren beginnt, brechen die letzten Dämme. Nicht nur, dass er mit Grapefruits, Eiern und Tischtennisbällen jongliert, die mal aus seinem Mund explosionsartig hervorschießen, mal vom Publikum empfangen werden. Nein, er schafft es, auch noch nebenbei absurd komische Geschichten zu erzählen.

Augsburger Allgemeine – 31.7.2001

Olé – The FlamenCOmedy Show

Klamauk trifft spanische Leidenschaft

Wenn Sie immer noch glauben, Flamenco sei nur was für stolze Herzen mit ernstem Gesichtsausdruck, dann kommen Sie entweder aus dem letzen Jahrhundert oder kennen das verrückte Hamsterbacken-Trio um Paul Morocco noch nicht. In Marrocos FlamenCOmedy Show “Olé” paaren sich heißblütiger Tanz und Flamencomusik mit einer gehörigen Portion Comedy, Klamauk und Clownerie. Für diejenigen Zuschauer, die in der ersten Reihe sitzen, bedeutet dies, dass sie beim Pingpong-Spiel des Amerikaners Morocco und seiner zwei “Amigos” Antonio Forcione und Marcial Heredia mitspielen dürfen. Mit einem Tennisschläger ausgestattet, wird der humorvolle Besucher zur Angriffsfläche für ausgespuckte Pingpong-Bälle, die nach einer dynamischen Jonglage wieder in den Backen des Trios verschwinden.
Jetzt kann sich die Dame oder der Herr in der ersten Reihe zurücklehnen und bestaunen, wie die in England ansässigen Künstler gleichzeitig tanzen, Gitarre spielen und artistische Dinge mit Eiern, Früchten und dergleichen treiben.
Nicht gerade der traditionelle Ansatz, dem spanischen Mythos auf den Leib zu rücken. Aber ein höchst amüsanter, der das Zwerchfell der Zuschauer zum Beben bringt.
“Die alten Flamencomeister werden sich im Grabe umderehen. Oder von den Toten auferstehen und sich ein Ticket kaufen”, schrieb die schottische Zeitung “The Scotsman”. Bei einem grandiosen Auftritt in Edinburgh hatte das begeisterte Publikum angefangen, wie wild die Flamenco-Rhythmen mitzustampfen.

Aber nicht nur in England, sondern auch hierzulande haben die drei Komödianten schon für viele Lachtränen gesorgt. Gefeierte Gastspiele auf renommierten Festivals wie dem Köln Comedy Festival, den Heilbronner Kulturtagen oder dem Comedy Arts Festival in Moers sowie diverse Fernsehauftritte beweisen, dass sich virtuoses Gitarrenspiel und Comedy nicht ausschließen. Im Gegenteil, es ist ein besonderes Vergnügen, wie die Truppe mit dem Klischee des spanischen Machos jongliert, ohne sich von der temperamentvollen Rhythmik des Flamenco zu verabschieden.
Drei “komische” Artisten, die gleichzeitig Jongleure, Musiker und Clowns sind. Echte Kerle also. “Olé”
Aurora Rodonò – hamburg:pur April 2000

Show posted by "atyourcommand" April 18th, 2007